U19-Frauen starten mit Niederlage in das EM-Qualifikationsturnier, © LFV
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U19-Frauen starten mit Niederlage in das EM-Qualifikationsturnier

Liechtensteins Frauen U19-Nationalteam hat das erste Spiel der zweiten Runde der EM-Qualifikation gegen Gastgeber Bulgarien mit 0:7 verloren. Zwei Spielerinnen der Osteuropäerinnen machten den Unterschied.

02.04.2025

Die Liechtensteiner Nachwuchsnationalspielerinnen legten in den ersten Minuten des Auftaktspiels gegen Bulgarien einen soliden Start hin und versuchten mit den Bulgarinnen mitzuspielen. Sie liessen den Ball ruhig durch die Reihen zirkulieren und versuchten im richtigen Moment die Lücke in die Offensive zu finden. Doch nach 12 Minuten gab es den ersten Gegentreffer zu verarbeiten. Stürmerin Mariela Petrova sorgte nicht nur für den Führungstreffer, sondern erhöhte nach 20 Minuten auch auf 2:0. Die Weichen zum Sieg wurden gestellt und noch vor der Halbzeitpause sorgten die Gastgeberinnen durch einen Foulpenalty von Polina Demirova und dem dritten Treffer von Petrova für die komfortable Führung. Den Liechtensteinerinnen unterliefen im Vorfeld der Gegentreffer kleine Ungenauigkeiten, die sofort eiskalt bestraft wurden. Und offensiv gelang Vanessa Wenger zwar ein Abschluss aufs Tor, doch die Torhüterin verhinderte den Anschlusstreffer (33.).

Nach Wiederbeginn beruhigte sich das Spiel zunächst, denn die Einwechselspielerinnen mussten sich auf beiden Seiten an ihre Aufgabe gewöhnen. Beide Teams konnten einzelne Torschüsse verbuchen, doch die Torhüterinnen hielten das Ergebnis fest. Durch die viele Laufarbeit im Mittelfeld liessen bei den LFV-Spielerinnen die Kräfte im Verlauf der zweiten Halbzeit etwas nach, was die Gastgeberinnen in den letzten zehn Minuten nochmals für drei Treffer nutzten. Zwei weitere Scorerpunkte konnte sich Petrova zuschreiben lassen, während Sturmpartnerin Demirova ihren ersten Treffer aus dem Spiel heraus bejubeln konnte. Mit dem 7:0-Sieg der Bulgarinnen endete dann das Spiel.

Nationaltrainerin Silvia Steiner resümierte das Ergebnis zwiegespalten: «Die Spielerinnen haben es über weite Strecken sehr gut gemacht. Es gelang uns jedoch nicht, die zwei starken Offensivspielerinnen von Bulgarien in den Griff zu bekommen, wodurch sie häufig vor unserem Tor auftauchten und die Chancen verwerteten.» Aus der Beobachtung des zweiten Spiels versuchen sie die richtigen Schlüsse für das kommende Spiel gegen Georgien zu ziehen, welches am Samstagnachmittag ansteht. Bis dahin werden sich die Spielerinnen gut regenerieren und sich auf die Spielweise vorbereiten.